
Baby Erstausstattung Liste: Checkliste zum Abhaken (0–8 Wochen)
Auf einen Blick
- Baby Erstausstattung Liste: Basics in 6 Kategorien, sofort abhaken.
- Starte mit „0–2 Wochen“ – den Rest ergänzt ihr nach Bedarf.
- Sicher schlafen heißt: Rückenlage, Schlafsack, leeres Bett.
- Unterwegs zählt: passende Babyschale (i-Size) und eine Hauptlösung (Trage oder Kinderwagen).
- Am Ende findest du eine Komplett-Checkliste zum Ausdrucken oder Kopieren.

Eine gute Baby Erstausstattung Liste ist kurz genug, dass du sie wirklich nutzt. Du bekommst hier eine Checkliste zum Abhaken – sortiert nach Schlafen, Wickeln, Kleidung, Füttern, Pflege und Unterwegs – plus eine „0–2 Wochen“-Mini-Liste, damit ihr nicht in Zeug ertrinkt. Und ja: Ein bisschen Augenzwinkern ist erlaubt. Elternalltag ist schließlich kein Bastelwettbewerb.
Ulli & Flo
Inhaber von bieco · Hamburg · selbst Eltern
Wir hätten damals gern so eine kurze Abhak-Liste am Kühlschrank gehabt – statt 20 Tabs und Bauchgrummeln. Nimm sie dir als ruhigen Spickzettel für die ersten Wochen. Stöbere gern in unserer Kollektion Erstausstattung.
So nutzt du diese Baby-Erstausstattung Checkliste (ohne Stress)
Teile die Erstausstattung fürs Baby in „muss vor Geburt da sein“ und „kann später“. Das nimmt Druck raus, spart Geld und verhindert, dass ihr euch mit 17 Sorten Schnuller in Woche 38 gegenseitig nervös macht.

- Schritt 1: Hake zuerst die „0–2 Wochen“-Basics ab.
- Schritt 2: Markiere alles Weitere mit „kaufen / leihen / gebraucht / Geschenk“.
- Schritt 3: Plane Puffer: Babys sind klein, aber überraschend produktiv (Spucke, Windeln, Wäsche).
Entity-Definition: Eine Baby-Erstausstattung ist die kleine Grundausstattung, die Schlafen, Wickeln, Anziehen, Füttern und sicheren Transport in den ersten Wochen abdeckt.
Praxis-Tipp: Mach dir eine Notiz „Wenn das Baby heute käme…“. Alles, was dafür nicht nötig ist, darf warten.
Baby Erstausstattung Liste 0–2 Wochen: Das brauchst du wirklich zuerst
Für die ersten Tage reichen wenige Basics – Hauptsache, sie funktionieren zuverlässig. Der Rest ist später immer noch da (und euer Kopf auch wieder).
- Schlafen: sicherer Schlafplatz + Matratze + 2 Spannbettlaken + 1–2 Schlafsäcke
- Wickeln: Wickelunterlage + Windeln (kleine Packung) + Waschlappen/Feuchttücher + Müllbeutel
- Kleidung: 6–8 Bodys + 4–6 Strampler + 2 Mützchen (Saison) + 4–6 Paar Socken
- Füttern: Spucktücher (mehrere) + Still-/Flaschen-Basics (je nachdem, was ihr plant)
- Pflege: mildes Waschprodukt/Öl + weiche Handtücher + Nagelschere/Feile
- Unterwegs: Babyschale (wenn Auto) + Trage oder Kinderwagen + kleiner Wickel-Organizer
Wenn du dir nur eine Sache merkst: Ein sicherer Schlafplatz und ein entspannter Wickelplatz sind die halbe Miete.
Schlafen: sicher, schlicht, alltagstauglich
Beim Babyschlaf gilt: Rückenlage, Schlafsack, und das Bett bleibt frei. Das ist nicht nur praktisch, sondern entspricht auch den Empfehlungen öffentlicher Stellen.

- Schlafplatz: Babybett, Beistellbett oder Stubenwagen (stabil, passende Maße)
- Matratze: passgenau, fest
- 2–3 Spannbettlaken
- 1–2 Schlafsäcke (Saison beachten)
- Optional: Babyphone (wenn es euch beruhigt)
Wichtig: Laut dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) ist Rückenlage die wichtigste Maßnahme für sicheren Babyschlaf; außerdem werden Schlafsack und ein rauchfreies Umfeld empfohlen (LGL: Sicherer Babyschlaf).
Sicherheitshinweis: Keine Kissen, Nestchen oder dicken Decken ins Babybett – lieber Schlafsack und ein freies, aufgeräumtes Bettchen.
Norddeutsch-pragmatisch: „Schön“ ist, wenn ihr gut schlaft. „Sicher“ ist, wenn das Baby sicher schläft. Beides zusammen ist der Jackpot.
Wickeln & Pflege: Griffbereit schlägt geschniegelt
Ein guter Wickelplatz spart Nerven – nicht die zehnte Spezialcreme. Du brauchst vor allem: alles in Reichweite, eine sichere Unterlage und eine Routine, die auch um 3:40 Uhr funktioniert.

- Wickelunterlage (abwaschbar) + 1–2 weiche Auflagen/Handtücher
- Windeln (kleine Packung zum Start)
- Feuchttücher oder Waschlappen + warmes Wasser
- Wundschutzcreme nach Bedarf
- Wechselkleidung am Wickelplatz (1 Body, 1 Strampler)
- Pflege: mildes Waschgel/Öl, Babybürste, Nagelschere/Feile
Entity-Definition: Eine Wickelstation ist ein fester Platz, an dem alles so liegt, dass du das Baby immer mit einer Hand sichern kannst.
Praxis-Tipp: Leg dir 3–5 „Notfall-Sets“ bereit: Windel + Tuch + frischer Body. Dann musst du nachts nicht suchen – nur handeln.
Material-Kurzcheck: Weiche, gut waschbare Textilien (z.B. Baumwolle) sind im Alltag oft am unkompliziertesten – Hauptsache, nichts kratzt und ihr könnt es häufig waschen.
Kleidung: Größen, Mengen, Saison (und warum weniger oft mehr ist)
Bei Babykleidung gewinnt nicht Masse, sondern ein kluger Wechselrhythmus. Babys wachsen schnell, spucken schneller – und Wäsche läuft (gefühlt) sowieso dauernd.
Grundausstattung Kleidung (Startset)
Plane lieber zwei Größen ein, statt alles in einer Größe zu stapeln. Viele Familien starten mit 50/56 und legen 62 schon parat – einfach, weil Babys unterschiedlich groß starten.
- 6–8 Bodys (Kurz- oder Langarm je nach Saison)
- 4–6 Strampler/Schlafanzüge
- 2–3 Hosen/Leggings (wenn ihr nicht nur Strampler nutzt)
- 2 Jäckchen oder Strickjacken
- 2 Mützchen (drinnen dünn, draußen wärmer)
- 4–6 Paar Socken
- 1–2 Outfits „für Besuch“ (ja, auch Großeltern freuen sich)
Saison-Helfer: Was zusätzlich Sinn machen kann
Saisonteile sind praktisch – aber erst, wenn ihr wirklich raus müsst. Ein Baby im Hochsommer braucht anderes Drumherum als ein Januar-Baby, aber vieles lässt sich auch kurzfristig besorgen.
- Winter: warmer Overall oder Einschlagdecke/Fußsack (je nach Kinderwagen), ggf. warme Mütze
- Sommer: leichter Sonnenhut, dünne Decke, luftige Kleidung
Wenn du tiefer einsteigen willst: In unserem Ratgeber Erstausstattung für Winterbabys: Was ist wirklich nötig? findest du eine saisonale Einordnung.
Und wenn’s Zwillinge sind: Du brauchst nicht doppelt „alles“, aber manches eben schon (z.B. Schlafsäcke, Basics). Eine Übersicht gibt’s hier: Erstausstattung für Zwillinge.
Füttern: Stillen, Flasche – und der ganz normale Spuck-Alltag
Fürs Füttern brauchst du am Anfang vor allem eine funktionierende Basis – keine Gerätesammlung. Ob Stillen, Flasche oder beides: Hauptsache, ihr kommt ruhig durch den Tag (und die Nacht).
- Spucktücher (wirklich mehrere)
- Stillen: Stilleinlagen, ggf. Still-BH/Top, bequemer Platz
- Flasche: wenige Fläschchen, passende Sauger, Flaschenbürste
- Optional: Thermoskanne/kleiner Wasserkocher in Reichweite (je nach Alltag)
Alltags-Realität: Ein Spucktuch am Wickelplatz, eins am Sofa und eins am Bett ist nicht „übertrieben“, sondern vorausschauend.
Unterwegs & im Auto: sicher ans Ziel (ohne Zirkus)
Unterwegs hilft eine Hauptlösung: Trage oder Kinderwagen – und ihr ergänzt später. Trage ist kompakt, Kinderwagen ist „Ablagefläche mit Rädern“ (manchmal genau das, was man braucht).
Kinderwagen & Trage: das gehört auf deine Liste
Wähle das, was zu euren Wegen passt: Treppen, Stadt, Land, Auto, Bus. Es gibt nicht „die eine“ richtige Lösung – nur die, die ihr wirklich nutzt.
- Kinderwagen (oder Kombi): achtet auf klare Sicherheitsangaben und passende Nutzung
- Tragehilfe: passend für euch und das Baby, korrekt eingestellt
- Wickeltasche/Organizer: Windeln, Tücher, Wechselbody, Spucktuch, Müllbeutel
- Wetter: Regenschutz/Sonnenschutz je nach Saison und Modell
Normen kurz erklärt: Die Normenreihe DIN EN 1888 beschreibt sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren für Kinderwagen/Kindersportwagen (DIN-Verbraucherrat zur Kinderwagennorm).
Babyschale: worauf du wirklich achten solltest
Die richtige Babyschale ist zugelassen, passt ins Auto und sitzt korrekt. Nimm dir dafür Zeit – das ist ein Teil, bei dem „passt schon“ nicht der beste Ratgeber ist.
Wichtig: Nach Angaben der ADAC Stiftung dürfen neu verkauft werden nur noch Sitze mit Kennzeichnung UN ECE Reg. 129 (i-Size); außerdem schreibt i-Size rückwärtsgerichteten Transport bis mindestens 15 Monate vor (ADAC Stiftung: Kindersicherung im Auto).
Sicherheitshinweis: Babyschale immer nach Anleitung einbauen und das Baby korrekt anschnallen – dicke Jacken unter dem Gurt können den Sitz beeinträchtigen.
Was kann warten? Eine ehrliche Einordnung (damit die Wohnung nicht platzt)
Wirklich nötig ist, was Sicherheit und Grundversorgung abdeckt – alles andere ist Komfort. Komfort ist nicht verboten (im Gegenteil), aber er darf nach und nach kommen, wenn ihr wisst, was euch entlastet.
| Kategorie | Jetzt sinnvoll | Darf warten |
|---|---|---|
| Schlafen | Schlafplatz, Matratze, Schlafsack | zusätzliche Bettwäsche-Sets, Deko, große Spieluhr-Sammlung |
| Wickeln | Windeln, Tücher/Waschlappen, Unterlage | Spezial-Organizer, Extrasysteme (wenn ihr’s nicht braucht) |
| Kleidung | Basics in 2 Größen | Schuhe (Neugeborene laufen selten), viele Outfits in einer Größe |
| Füttern | Spucktücher, Still-/Flaschen-Basics | Flaschenwärmer, Sterilisator (je nach Lebensstil) |
| Unterwegs | Babyschale (wenn Auto), Trage oder Kinderwagen | Reisebett, Buggy (kommt später) |
Norddeutsch gesagt: Wenn du dich fragst „Brauche ich das oder beruhigt es nur mein Nervenkostüm?“ – beides ist okay. Hauptsache, du erkennst den Unterschied.
Kurzer Blick hinter die Kulissen: Wie wir die Liste denken
Diese Checkliste ist aus Elternalltag und Sicherheits-Transparenz zusammengebaut. Ulli & Flo schreiben hier als Eltern für Eltern – und bei bieco sind wir seit 66 Jahren ein Familienunternehmen aus Hamburg: eher „passt schon, aber sicher“ als „noch ein Gadget“.
- Wir sortieren nach Alltag: Was brauchst du wirklich um 3 Uhr nachts?
- Wir achten auf klare Angaben zu Materialien, Nutzung und Prüfungen, wo es relevant ist.
- Wir bleiben ehrlich: Nicht alles muss vor der Geburt im Haus sein.
Wenn du Kategorien lieber visuell durchklickst: In der Erstausstattung findest du die typischen Bereiche gesammelt – als Orientierung, nicht als „Du musst das alles haben“-Liste.
Komplett-Checkliste zum Abhaken (kopieren, drucken, fertig)
Diese Babyerstausstattung Liste ist bewusst kompakt – damit sie auf eine Seite passt. Du kannst sie als Notiz kopieren oder ausdrucken: im Browser „Drucken“ wählen und bei Bedarf „als PDF speichern“.

| Kategorie | To-do / Artikel | Erledigt |
|---|---|---|
| Schlafen | Schlafplatz (Bett/Beistellbett/Stubenwagen) | [ ] |
| Schlafen | Matratze (passgenau, fest) | [ ] |
| Schlafen | 2–3 Spannbettlaken | [ ] |
| Schlafen | 1–2 Schlafsäcke (Saison) | [ ] |
| Wickeln | Wickelunterlage + 1–2 Auflagen/Handtücher | [ ] |
| Wickeln | Windeln (kleine Startpackung) | [ ] |
| Wickeln | Waschlappen/Feuchttücher + Müllbeutel | [ ] |
| Wickeln | Wundschutzcreme (nach Bedarf) | [ ] |
| Kleidung | 6–8 Bodys (Saison) | [ ] |
| Kleidung | 4–6 Strampler/Schlafanzüge | [ ] |
| Kleidung | 2 Jäckchen/Strickjacken | [ ] |
| Kleidung | 2 Mützchen + 4–6 Paar Socken | [ ] |
| Pflege | Mildes Waschprodukt/Öl | [ ] |
| Pflege | Weiche Handtücher | [ ] |
| Pflege | Nagelschere/Feile | [ ] |
| Füttern | Spucktücher (mehrere) | [ ] |
| Füttern | Still- oder Flaschen-Basics (je nach Plan) | [ ] |
| Unterwegs | Babyschale (i-Size/UN ECE R129, wenn Auto) | [ ] |
| Unterwegs | Trage oder Kinderwagen (Hauptlösung) | [ ] |
| Unterwegs | Wickel-Organizer für unterwegs | [ ] |
FAQ
Was sollte zur Erstausstattung für ein Baby gehören?
Zur Erstausstattung gehören Schlafplatz, Wickel-Basics, Kleidung, Pflege und eine Transportlösung. Konkret: Bett + Schlafsack, Windeln + Unterlage, Bodys/Strampler in zwei Größen, milde Pflegeartikel, Spucktücher – und je nach Alltag Kinderwagen/Trage sowie eine Babyschale fürs Auto.
Welche Baby-Erstausstattung braucht man wirklich?
Wirklich nötig ist alles, was Sicherheit und Grundversorgung abdeckt. Das sind vor allem: sicher schlafen (Schlafplatz, Schlafsack), sauber wickeln (Windeln, Tücher, Unterlage), warm anziehen (Basics), füttern (Still- oder Flaschen-Basics) und unterwegs sicher transportieren (Babyschale, Trage/Kinderwagen).
Was braucht man für ein Baby am Anfang wirklich?
Am Anfang brauchst du vor allem Dinge, die dir Routine geben. Ein fester Wickelplatz, ein einfacher Schlafplatz und genug Wechselkleidung machen die ersten Tage leichter. Alles, was nur „nice to have“ ist, kann warten, bis ihr euren Rhythmus kennt.
Wie viele Bodys und Strampler sollte man für die Erstausstattung kaufen?
Für den Start reichen meist 6–8 Bodys und 4–6 Strampler. Damit kommst du mit normalem Wasch-Rhythmus gut hin – und hast Puffer für Spuck- und Windelunfälle. Kauf am besten in zwei Größen, weil Babys sehr unterschiedlich starten.
Brauche ich einen Kinderwagen oder reicht eine Trage?
Eine Trage kann reichen – ein Kinderwagen kann entlasten. Wenn ihr viel zu Fuß, in Bus/Bahn oder mit Treppen unterwegs seid, ist eine Trage oft Gold wert. Ein Kinderwagen ist praktisch für längere Strecken und als „Parkplatz“ für Taschen. Viele Familien kombinieren beides.
Welche Babyschale ist die richtige für die Erstausstattung?
Die richtige Babyschale passt zu eurem Auto und ist korrekt zugelassen. Nach Angaben der ADAC Stiftung dürfen neu verkauft werden nur noch Sitze mit UN ECE Reg. 129 (i-Size); außerdem ist rückwärtsgerichteter Transport bis mindestens 15 Monate vorgeschrieben. Wichtig ist die korrekte Montage im Auto und ein guter Sitz fürs Baby.
Zum Schluss, ganz entspannt: Wenn du deine Checkliste abgehakt hast, darfst du dich kurz feiern – das ist schon eine Menge. Und wenn du noch Orientierung in Kategorien möchtest: In unserer Erstausstattung findest du die typischen Bereiche auf einen Blick.

